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Was ist ein Druckgussverfahren?

Druckguss ist wie die Herstellung von „Metall-Eiswürfeln“ oder „High-End-Spritzguss“. Dabei handelt es sich um einen Prozess, bei dem geschmolzenes Metall unter hohem Druck in eine Präzisionsform „gepresst“ und dann abgekühlt wird, um feste Teile zu bilden.


1. Vorbereiten der Form (Reinigen und Besprühen)

Vor Beginn reinigt der Techniker die Metallform und sprüht anschließend ein Trennmittel auf die Formoberfläche.
Warum das so gemacht wird: Dies ist so, als würde man eine Pfanne vor dem Braten eines Eies einfetten, wodurch verhindert wird, dass das geschmolzene Metall an der Form kleben bleibt und sich nur schwer entfernen lässt. Es hilft auch, die Form zu kühlen und sie vor Schäden durch die Hitze zu schützen.


2. Schließen und Verriegeln der Matrize

Zwei schwere Stahlformen werden fest miteinander verschlossen.
Kernpunkt: An diesem Punkt wendet die Maschine enorme Kraft an, um die Form zu verriegeln. Da der Druck sehr hoch ist, spritzt das geschmolzene Metall aus den Lücken, wenn die Form nicht fest verschlossen ist, und das Teil wird zerstört.


3. Einspritzen des geschmolzenen Metalls (Injektion)

Dieser Schritt ist der Kern des Druckgusses. Das geschmolzene Metall wird in den Einlass der Maschine gegossen.
Hochdruckeinspritzung: Ein Kolben (Kolben) in der Maschine wirkt wie eine Spritze und spritzt das geschmolzene Metall in sehr kurzer Zeit kraftvoll in die Form. Dieser Vorgang muss schnell erfolgen, sonst kühlt das Metall auf halbem Weg ab, was zu einem unvollständigen Teil führt.


4. Kühlung und Formgebung (Kühlung)

Nachdem das Metall in die Form gelangt ist, wird die Wärme schnell abgeleitet, da die Form selbst über ein Kühlsystem verfügt.
Erstarrung: Das flüssige Metall erstarrt innerhalb weniger Sekunden bis zu mehreren zehn Sekunden (abhängig von der Größe des Teils) und verwandelt sich wieder in einen harten Feststoff.


5. Öffnen der Form und Entnehmen des Teils (Auswerfen)

Nachdem das Metall vollständig ausgehärtet ist, öffnet die Maschine automatisch die Form.
Auswerfen des Teils: Auswerferstifte in der Form drücken das fertige Teil heraus. Das Teil ist zu diesem Zeitpunkt noch heiß und wird normalerweise von einem Roboterarm oder einem Förderband aufgenommen.


6. Beschneiden und Endbearbeiten (Trimmen)

Das neu produzierte Teil ist nicht perfekt; An seinen Rändern befinden sich normalerweise einige überschüssige Metallreste (genannt „Flash“ oder „Gate“). Entgraten: Arbeiter verwenden Pressen oder Schleifmaschinen, um das überschüssige Material abzuschneiden, so dass nur das saubere, fertige Produkt übrig bleibt. Die weggeworfenen Reste werden nicht verschwendet; Sie können in einem Ofen eingeschmolzen und wiederverwendet werden.