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Welche zwei Arten von Druckguss gibt es? Lasst uns etwas über sie erfahren.

In der Welt von Druckguss Je nachdem, wie das Metall geschmolzen und in die Form eingespritzt wird, gibt es zwei Hauptkategorien: Warmkammer-Druckguss und Kaltkammer-Druckguss.
Man kann sie sich als den Unterschied zwischen „Suppe direkt aus dem Topf schöpfen“ und „Suppe aus einem separaten Behälter servieren“ vorstellen.


1. Warmkammer-Druckguss

Dieses Verfahren wird oft auch „Schwanenhals-Druckguss“ genannt, da das Einspritzrohr einem Schwanenhals ähnelt.
So funktioniert es: Der Druckmechanismus (wie eine große Spritze) wird direkt in einen mit geschmolzenem Metall gefüllten Topf eingetaucht. Bei der Teilefertigung spritzt die Maschine wie eine Pumpe das flüssige Metall direkt aus dem Topf in die Form.
Hauptmerkmal: Schnell. Da das Metall nicht von einer externen Quelle bezogen werden muss, verläuft der Prozess nahtlos, was zu einer extrem hohen Produktionseffizienz führt und ihn ideal für kleine Teile macht, die in Tausenden oder sogar Millionen hergestellt werden.
Wer verwendet es am häufigsten: Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt, wie zum Beispiel Zinklegierungen. Da das Einspritzsystem ständig in heißes Metall eingetaucht ist, kommt es bei einem zu hohen Schmelzpunkt des Metalls schnell zu Schäden an den Maschinenteilen durch die Hitze.


2. Kaltkammer-Druckguss

Im Gegensatz zum Warmkammer-Druckguss sind bei diesem Verfahren Ofen und Maschine getrennt.
So funktioniert es: Der Ofen befindet sich außerhalb der Maschine. Vor der Herstellung jedes Teils wird eine Pfanne mit geschmolzenem Metall manuell oder maschinell aus dem Ofen geschöpft und in die „Zufuhröffnung“ der Maschine gegossen, und dann drückt der Einspritzkopf es in die Form.
Hauptmerkmal: Hohe Temperaturbeständigkeit. Da der Einspritzmechanismus nicht ständig in Hochtemperaturmetall eingetaucht ist, kann er Metalle mit höheren Schmelzpunkten verarbeiten.
Wer verwendet es am häufigsten: Die häufigsten Beispiele sind Aluminiumlegierungen und Magnesiumlegierungen. Die großen Aluminiumteile, die wir in Autos sehen, werden größtenteils mit Kaltkammer-Druckgussmaschinen hergestellt.


Zusammenfassend hier ein einfacher Vergleich der beiden:

Funktion Warmkammer-Druckguss Kaltkammer-Druckguss
Gerätestruktur Der Druckmechanismus ist in geschmolzenes Metall getaucht. Der Druckmechanismus ist vom Schmelzofen getrennt.
Produktionsgeschwindigkeit Sehr schnell; Ideal für die Massenproduktion in großen Stückzahlen. Etwas langsamer durch den zusätzlichen „Schöpflöffel“-Schritt.
Geeignete Metalle Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt wie Zink und Zinn. Metalle mit hohem Schmelzpunkt wie Aluminium, Magnesium und Kupfer.
Verschleiß der Ausrüstung Relativ geringer Teileverschleiß. Stabiler Wartungszyklus durch kürzeren Kontakt mit hoher Hitze.